Skifahren in Italien: die zwölf besten italienischen Skigebiete

Dolomiten - Trentino im Winter by visittrentino.info

Von Valle D'Aosta bis Trentino-Südtirol durch die Lombardei, Venetien und Piemont mangelt es nicht an Ideen für Winterurlaub im Schnee. Wer Ideen und Inspiration für Top-Skigebiete in Italien sucht, hat ein breites und interessantes Angebot: Entlang unserer Alpenkette gibt es einige der höchsten Skipisten der Welt, zahlreiche glamouröse Skigebiete, Hotels und Wellnesseinrichtungen der Extraklasse, Gourmethütten und Outdoor-Aktivitäten aller Art für Jung und Alt.

 

Angesichts eines so breiten Angebots kann sich die Auswahl als alles andere als einfach erweisen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, Ihnen zu helfen, indem wir Ihnen zwölf der besten Skigebiete in den italienischen Alpen vorstellen. Sind Sie bereit, Ihre Skier abzuschnallen? Dann los!

 

Skifahren im Trentino

 

Eingerahmt von den majestätischen Gipfeln der Pale di San Martino ist San Martino di Castrozza eines der landschaftlich schönsten Reiseziele in den Dolomiten. Eingebunden in das Skigebiet Dolomiti Superski - mit 1.200 km und 12 Skigebieten das größte Italiens - bietet San Martino di Castrozza 60 Pistenkilometer, drei Snowparks und zwei Skischulen.

Drei Skigebiete, die durch komfortable Skibusse verbunden sind: Ces-Tognola, mit breiten und leichten blauen Pisten und anspruchsvollen Adrenalin treibenden Pisten, wie dem legendären Tognola Uno, Col Verde, wo man Tag und Nacht am Fuße des Pale und das Skigebiet Rolle auf 2.000 m Höhe mit Pisten für jeden Geschmack, auch für Familien. Ein Urlaub im Schnee in San Martino di Castrozza ist auch die richtige Gelegenheit, um Mezzano zu besuchen, das dank seines charakteristischen historischen Dorfes mit alpenländischen Häusern zu den schönsten Dörfern Italiens zählt.

 

Einer der besten Orte zum Skifahren in Italien während Ihres Aufenthalts im Trentino ist Madonna di Campiglio, das sich in einer wunderschönen Lage zwischen den Brenta-Dolomiten, den Adamello- und Presanella-Gruppen befindet. Madonna di Campiglio ist ein historisches Ziel des Wintertourismus und gehört zum Skigebiet Skirama Dolomiti, dem größten im Trentino. Mit den Skiern mit den nahegelegenen Gebieten Folgarida-Marilleva und Pinzolo verbunden, bietet es 150 km Pisten aller Schwierigkeitsgrade, auf denen Sie bis zu 2.600 Meter Ski fahren können, 70.000 Quadratmeter Snowpark, 40 km für Langlauf und mehr als 60 moderne Skilifte.

 

In Campiglio findet seit 1949 auch jedes Jahr das "3Tre" ("Drei Rennen im Trentino"), eines der ältesten Skirennen Europas und der Habsburger Karneval, mit einem Umzug in historischen Kostümen statt.

 

Mehr dazu unter: Trentino im Winter | Winterurlaub im Herzen der Dolomiten (visittrentino.info)

 

 

Skifahren in Südtirol

 

Ein wahres Skiparadies auf Südtiroler Seite ist das Gebiet Gröden-Seiser Alm mit seinen landschaftlich reizvollen Landschaften, unter denen das Langkofel-Massiv hervorsticht. Mit Liften in St. Ulrich, Wolkenstein und St. Christina gehört dieses Skigebiet zum Dolomiti Superski und bietet Pisten für Anfänger und Familien mit Kindern, aber auch Pisten für Könner und Langlaufloipen.

 

Von Gröden aus können Sie auch die Sellaronda (die berühmte "Tour der Vier Pässe") ausprobieren, eine spannende Skiroute von 40 km. In St. Ulrich ist auch das Grödner Museum einen Besuch wert, ein völkerkundliches Museum, das der ladinischen Kultur und ihren charakteristischen Holzskulpturen gewidmet ist.

 

Entlang der Sellaronda erreichen Sie auch das Skigebiet Alta Badia, ein weiteres bei Touristen sehr beliebtes Winterurlaubsgebiet. Neben der Anbindung an die umliegenden Täler bietet das Gebiet 130 km Pisten für jedermann (74 km blaue, 47 km rote und 9 km schwarze) und 53 Skilifte.

 

Auch in Alta Val Badia kann man köstliche Küche und ausgezeichnete Weine probieren: Ungewöhnlich für ein so kleines Tal, gibt es hier drei Michelin-Sterne-Restaurants.

 

Weitere Infos unter: Südtirol - Offizielle Website für Urlaub, Hotels & Unterkünfte (suedtirol.info)

 

Skifahren in Venetien

 

Die Königin der Dolomiten par excellence, Cortina d'Ampezzo, in der Region Belluno, ist ein exklusiver und schicker Ort für den Wintertourismus, Heimat international relevanter Ski-Events (Ausrichtungsort der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2021 und wird zu den Protagonisten von den Olympischen Spielen Mailand Cortina 2026).

Drei Skigebiete (Faloria - Cristallo, Tofana und Lagazuoi - 5 Torri), die durch Skibusse miteinander verbunden sind, mit insgesamt 85 Pistenkilometern, die für ihre unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade bekannt sind: Sie reichen von Pisten für Anfänger bis zu Fortgeschrittenen von sanften Pisten für einen langsamen Ski bis zum Snowpark für Freestyle-Liebhaber.

Am Fuße des Passo Pordoi liegt das Arabbagebiet, eines der beliebtesten Ausflugsziele in den Dolomiten.

Arabba verfügt über 76 km hochwertige Skipisten, die direkt mit den Pisten der Marmolada und der Sellaronda verbunden sind befindet sich auch die längste Piste des Dolomiti Superski: „La Bellunese“, eine aufregende 12 Kilometer lange Abfahrt.

Arabba war während des Ersten Weltkriegs Schauplatz wichtiger Auseinandersetzungen: Ein Museum, ein militärisches Beinhaus in der Nähe von Passo Pordoi, der Schrein Pian di Salesei und Denkmäler für die Gefallenen wurden zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg errichtet.

 

Mehr dazu unter: Promozione turistica del Veneto

 

 

Skifahren in der Lombardei

 

In der Lombardei gibt es zwei besonders interessante Skidestinationen, die in naher Zukunft für viel Gesprächsstoff sorgen werden: Livigno und Bormio, die beiden Gebiete, die zusammen mit Cortina als Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2026 ausgewählt wurden.

 

Nahe der Schweiz, wegen seiner erhöhten Lage im Herzen der Rhätischen Alpen oft auch "Klein-Tibet" genannt, ist Livigno ein perfektes Ziel für Winterferien mit hohem Spaßfaktor. 12 schwarze, 37 rote und 29 blaue Pisten sowie ein Snowpark für Snowboarder und unberührter Schnee für alle, die in aller Sicherheit Freestyle-Ski fahren wollen.

 

Etwas mehr als 30 km entfernt liegt Bormio, ein weiteres Kultziel für Skibegeisterte (Austragungsort des alpinen Skiweltcups 2020/21). Das Gebiet bietet 1.800 Höhenmeter mit 18 Skipisten – sogar über 3.000 m – und 15 Skiliften. Aber das ist noch nicht alles: Es gibt auch einen Snowpark, Hindernisparcours im Schnee, Familypark, Freeride-Areas und die Möglichkeit zum Nachtskifahren.

 

Bormio ist nicht nur für den Skisport bekannt, sondern auch für seine schon in der Römerzeit bekannten Thermen: Heute kann man sich in den Terme di Bormio, Bagni Nuovi und Bagni Vecchi dem Wohlbefinden hingeben.

 

Weitere Infos unter: experiencing the mountains on winter - s skiing - valtellina s - in-lombardia

 

 

Skifahren im Piemont

 

Mit über 400 km sonnigen Skipisten und 70 Skiliften ist das Gebiet Vialattea die zweitgrößte Skidestination Italiens. Sieben Orte zwischen Alta Valle Susa (Oulx, Cesana, Claviere, San Sicario, Sauze d'Oulx und Sestriere) und Valle Chisone (Pragelato), mit langen und anspruchsvollen Pisten und Pisten für Anfänger, Snowpark für die Kleinen aber auch für erfahrene Snowboarder. 

 

Es lohnt sich auch, das Alta Val Sesia am Fuße des Monte Rosa (mit dem es durch eine Seilbahn verbunden ist) in Betracht zu ziehen, um das Skigebiet Alagna Valsesia zu entdecken: ein historisches Skigebiet im Piemont, das heute auch ein internationaler Bezugspunkt für Freeride-Liebhaber und Off-Piste-Skifahren ist. Alagna ist nicht nur ein „Freeride Paradies“, sondern bietet auch neun Skipisten, die von sieben Skiliften bedient werden, und 10 km zum Langlaufen. Sein Territorium - der Geopark Valsesia - ist aufgrund seines besonderen geologischen und natürlichen Erbes seit 2013 ein UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Weitere Infos unter: Schnee - echte Freiheit | VisitPiemonte

 

 

Skifahren im Aostatal

 

In Valtournenche, vor dem Matterhorn, erstreckt sich das Skigebiet Breuil-Cervinia, eines der größten der Alpen, bis auf die Schweizer Seite des Matterhorns mit den Zermatter Pisten und ermöglicht das Skifahren bis auf 3480 Meter des Plateaus Rosa.72 Pisten in Breuil-Cervinia plus 78 in Zermatt, Schweiz, ein Snowpark (der Snowpark in Cervinia, der höchste in Europa), über 50 Skilifte, 13 km Langlaufloipen, 3 Skiparks für die Kleinen und dank der Gletscher 26,5 Pistenkilometer für den Sommerskilauf.

Im Zentrum von Valtournenche lohnt es sich die Dauerausstellung des "Maison de l'Alpage de la Vallée d'Aoste", ein "rascard", ein typisches Haus aus unverputztem Stein und Holz, das dem Bergleben und der Hirtenkultur gewidmet ist, zu besuchen.

 

Last but not least empfehlen wir La Thuile, ein weiteres Skigebiet, das zu den renommiertesten Skiorten Italiens zählt, das mit seinem Espace San Bernando, verbunden mit dem französischen Skiort La Rosière, ein abwechslungsreiches und spannendes Gebiet darstellt. Es bietet 85 Abfahrtspisten (davon 36 leicht, 36 mittel, 13 schwer) mit insgesamt über 150 Pistenkilometern, 39 moderne Skilifte und 20 km Langlaufloipen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sowie Bereiche für sicheres Freeriden, zwei Slalom Stadien, Boarder Cross, einen Snowkite-Bereich und Spielplätze für Kinder. 

 

Von La Thuile aus erreicht man in weniger als 15 Minuten mit dem Auto die Termen von Pré-Saint-Didier, historische Thermalbäder, die bereits in der Römerzeit bekannt waren. Vom Spa führt ein schwebender Panoramaweg zur Verney-Schlucht, eine landschaftlich reizvolle Route, die für jeden geeignet ist.

 

Weitere Infos unter: Alpinskilauf | Aostatal (lovevda.it)

 

Quelle: Where to ski in Italy: the twelve best Italian ski areas | Italia.it (English)