Aostatal - Ursprünglichkeit zwischen Europas höchsten Gipfeln

 

 

 

Burgen und Schlösser

 

Die Burgen und Schlösser des Aostatals, einst würdevolle steinerne Monumente über den Tälern, sind heute Wächter einer glorreichen Vergangenheit und zu einem faszinierenden Symbol dieser Region geworden.

Die Bauwerke zeugen von verschiedensten architektonischen Stilen: romanische Befestigungsbauten befinden sich in Graines, in Cly und in Saint-Germain, imposante gotische Kastelle überragen Fènis in der Nähe von Saint-Vincent - der Stadt mit ihrem berühmten Spielkasino -, und erwähnenswert ist auch die mit Fresken reich ausgeschmückte Renaissance-Burg von Issogne. Die Schlösser von Sarre, Aymavilles und Saint-Pierre haben sich im Laufe der Zeit in prächtige Herrenhäuser verwandelt.

 

 

Traditionen

 

Im Aostatal sind die Straßenschilder zweisprachig ausgeschildert (Französisch und Italienisch) und fast alle lokalen Ortsnamen und Familiennamen stammen aus dem Französischen.

 

 

 

 

 

 

 

Um die Orte, Schlösser und Burgen im Aostatals ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden, die teilweise von bedeutendem literarischem Wert sind.  Einige erzählen die Verwandlung von Bergen , Seen, Pflanzen und Blumen; andere wiederum handeln vom Teufel selbst, der in der lokalen Tradition eine sehr bedeutende Rolle spielt. 

Die Region verfügt zudem über eine Sporttradition, die über viele Jahrhunderte gepflegt und bewahrt wurde: die Mannschaftsspiele „Tsan“, „Rebatta“ und „Fiolet“ sowie das Wurfspiel „Palet“, eine Berg-Version des Bocciaspiels. 

Die Produktionstätigkeiten des Aostatals, die auf alte Handwerkstraditionen zurückgehen, beinhalten Stoffe, die Bearbeitung von Holz und Steinen, aus der Gegend, Weidenkörbe und Spitzen sowie die Herstellung von Leder und Schmiedeeisen. Das Institut Valdôtain de l’Artisanat de Tradition (IVAT) organisiert den „Chemin des artisans", eine Route, auf der man die Ateliers der Handwerker, die Kreativität und die traditionellen Bearbeitungstechniken entdecken kann.


Die typischen Dörfer im Aostatals drücken den Lebensgeist der Bewohner aus, welche stets den Traditionen treu waren und die Architektur ihrer Häuser der rauen Bergwelt anpassten. Die traditionelle Aostataler Architektur kann in den  Dörfern Gressoney, Fontainemore, Pontboset–Champorcher, Saint-Rhémy und Étroubles,  La Salle, Valsavarenche - Nex , Perloz – Chemp und Varfey , Issime - Vallone San Grato, Les Combes d’Introd und Saint-Vincent - Valmignanaz besichtigt werden. 

 

 

 

 

Historische Feste

AOSTATAL

Aosta 
Jahrmarkt Sant’Orso – Januar
www.fieradisantorso.it

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