Verkehrsinformationen von A-Z

 

Notrufnummern:



 


Tempolimits (km/h)

Geschwindigkeiten

innerorts

außerorts

Schnellstraße

Autobahn

Pkw

50

90

110

130 (110 bei Regen)

Gespanne

50

70

70

80

Wohnmobile bis 3,5t

50

90

110

130

Wohnmobile über 3,5t

50

80

80

100

Lkw bis 3,5t

50

80

80

100

Lkw bis 12t

50

70

80

80

Omnibusse

50

80

80

100

 

Auf dreispurigen Autobahnen gemäß Beschilderung

Motorräder bis 149 ccm sind auf Autobahnen verboten.


 

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ABMESSUNGEN


PKWs, LKws Breite: Max. 255cm Höhe: Max. 400cm (Bis 2,85 m Breite werden toleriert) Busse: (Bis 2,85 m Breite werden toleriert) Breite: Max. 255cm Höhe: Max. 430cm

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ABBLENDLICHT


Tagsüber muss das Abblendlicht auf allen Italienischen Strassen eingeschaltet sein. In schlecht beleuchteten Tunnels und Galerien ist das Abblendlicht ebenso einzuschalten. Motorräder und Mopeds müssen immer mit Licht fahren.

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AUTOBAHN


Abschleppen auf der Autobahn ist verboten. Wenden, Rückwärtssetzen und unerlaubter Spurwechsel im Mautstellenbereich, auf Autobahnauf- und -abfahrten wird mit hohen Bußgeldern, oft auch mit Fahrverboten geahndet.

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BESONDERE VERKEHRSSCHILDER


Zona di silenzio = Hupverbot
Deviazione = Umleitung
Tenere la destra = Rechts fahren 
Tutte le direzioni = alle Richtungen
Rallentare = Langsam fahren
Senso unico = Einbahnstraße
Sbarrato = Gesperrt
INIZIO Zona tutelata = Beginn der Parkverbotszone.

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BESTIMMUNGEN FÜR KLEINKRAFTRÄDER


Italien hat die Verkehrsbestimmungen für Benutzer von Kleinkrafträdern, also auch für Fahrer von Motorrollern und Mofas, gelockert. Auf dem Soziussitz eines Kleinkraftrades (das sind Fahrzeuge mit einem Hubraum von höchstens 50 ccm und einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h) darf ab sofort ein Beifahrer mitgenommen werden. Laut ADAC muss der Fahrer des Kraftrades aber mindestens 18 Jahre alt sein, das Fahrzeug zum Beifahrer-Betrieb zugelassen und mit einer zweiten Sitzgelegenheit ausgestattet sein.

Wichtig für den Sozius: Er muss ebenso wie der Lenker während der Fahrt einen genormten Helm tragen. Helmmuffel erwartet eine Geldbuße von mindestens 68 Euro. Darüber hinaus wird das Krad aus dem Verkehr gezogen und für 30 Tage sichergestellt. Wird ein minderjähriger Beifahrer ohne Helm angetroffen, haftet dafür der Fahrer.

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BUSSGELDER


Italien hat sein Straßenverkehrsgesetz, den "Codice della Strada", geändert. Im Mittelpunkt stehen drastische Erhöhungen der Bußgelder für einige Verkehrssünden sowie eine neue Temporegelung. Autourlauber müssen ab sofort bei Missachtung der Verkehrsampeln, der Vorfahrt und des Einbahnverkehrs sowie bei einer Beschneidung der Rechte von Fußgängern doppelt so tief in die Tasche greifen. 

Übersicht vom Bußgeldkatalog Italiens

  •    Geschwindigkeitsüberschreitung bis 10 km/h: 34 bis 140 €
  •    Geschwindigkeitsüberschreitung bis 20 km/h: ab 143 €
  •    Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h: ab 155 € + 2 Punkte
  •    Geschwindigkeitsüberschreitung 40 km/h: ab 357 €
  •    Geschwindigkeitsüberschreitung ab 41 km/h: 344 bis 1376 € + 10 Punkte + Fahrverbot  1-3 Mon.
  •    Überfahren des Mittelstreifens:1600 bis 6500 € +10 Punkte + Fahrverbot 6-24 Mon.+ PKW-Einziehung für 3 Mon.
  •    Falsches Parken: ab 35 €
  •    Bei Rot über die Ampel: ab 140 € + 5 Punkte
  •    Überholen im Überholverbot: ab 70 €
  •    Missachten der Busspur: ab 70 €
  •    Rückwärtsfahren an Mautstellen oder Standstreifen: 340 bis 1370 € + 4 Punkte
  •    Lichtpflicht nicht eingehalten: 35 bis 143 €
  •    Nicht beachtung der Warnwestenpflicht: ab 33 €
  •    Behinderte nicht den Vorrang gewährt: 65 €
  •    Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung: 155 €
  •    Im Winter mit Sommerreifen unterwegs: ab 20 €
  •    Motorrad fahren ohne Helm: 30 bis 170 €. Achtung! Motorrad kann für bis zu 60 Tage beschlagnahmt  werden.
  •    Alkohol am Steuer: 260 bis 1000 € Ab 1,5 Promille Alkohol: Fahrzeug-Beschlagnahmung.

 

Der Automobil-Club warnt Autourlauber generell vor zu schnellem Fahren. In der Reisezeit sollen in Italien die Tempokontrollen ebenso wie die Alkoholkontrollen erheblich verstärkt werden. Weitere Neuerungen: Auf dreispurigen Autobahnen darf ab sofort mit bis zu 150 km/h (bisher 130 km/h) gefahren werden, allerdings nur bei günstigen Wetterbedingungen. Die entsprechenden Abschnitte sind allerdings bislang noch nicht beschildert. Deswegen besteht weiterhin das Tempolimit von 130 km/h, bis eine entsprechende Beschilderung vorhanden ist. Bei Regen oder Nässe sind auf Autobahnen generell nur 110 km/h erlaubt.

Darüber hinaus muss ab sofort auf den Straßen außerorts tagsüber das Abblendlicht eingeschaltet werden. Bisher galt diese Lichtpflicht in Italien nur auf Autobahnen und Schnellstraßen. Ergänzt wurde die italienische Straßenverkehrsordnung durch ein Führerschein-Punktesystem. Die Verkehrsvergehen werden ab sofort in einer Sünderkartei erfasst. Von 20 Punkten "Startkapital" werden je nach Schwere des Delikts Punkte abgezogen und beim Stand Null der Führerschein eingezogen.

Die Verkehrssünderkartei gilt allerdings nur für Einheimische, nicht für Inhaber ausländischer Führerscheine. Bußgelder können auch verhängt werden, wenn Sie Fahrmanöver wie z.B. das Wechseln der Fahrspur oder das Anhalten nicht durch Blinken anzeigen. Parkverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen werden mit einer besonders hohen Geldbuße geahndet.

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FÜHRERSCHEINPFLICHT FÜR JUGENDLICHE MOPEDFAHRER


Jugendliche Mopedfahrer zwischen 14 und 18 Jahren, die in Italien mit kleinen Maschinen bis zu 50 Kubikzentimetern Hubraum unterwegs sind, benötigen seit Donnerstag, 1. Juli 2004, einen eigenen Führerschein für Leichtkrafträder. 

Neben rund 500.000 italienischen Jugendlichen, die derzeit keinen Führerschein besitzen, sind auch alle ausländischen Mopedfahrer betroffen. Die Polizei ist angewiesen, die Einhaltung der neuen Regelung rigoros zu kontrollieren. Wird ein Fahrer ohne Führerschein erwischt, drohen ihm ein Fahrverbot von bis zu 60 Tagen und Geldstrafen zwischen 500 und 2000 Euro

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GELTUNG DEUTSCHER FÜHRERSCHEINE IN DEN EU-STAATEN


Nach der EU-Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG müssen sämtliche bisher geltenden Führerschein-Dokumente, also auch DDR-Führerscheine, in den anderen EU-Staaten anerkannt werden; es darf weder die neue Führerschein-Plastikkarte noch eine Übersetzung oder gar zusätzlich ein internationaler Führerschein verlangt werden. Dies hat auch die EU-Kommission mit Entscheidung vom 21.3.2000 ausdrücklich bestätigt.

Gelegentliche Beanstandungen

Deutsche Auto-Urlauber sind in der Vergangenheit gelegentlich im Ausland beanstandet worden, wenn sie mit ihrem alten Führerschein in eine Polizeikontrolle gerieten. Denn die ausländische Polizei kennt oft die genaue Rechtslage nicht und verlangt manchmal den 1999 eingeführten neuen EU -Führerschein im Scheckkartenformat.

Sollte ein älterer Führerschein bei einer Verkehrskontrolle nicht akzeptiert werden, wird man häufig ums Zahlen (wenn möglich unter Vorbehalt oder als Sicherheitsleistung) kaum herumkommen, da die Polizei den Betroffenen zwecks Eintreibung des Bußgeldes am Weiterfahren hindern oder eine Sicherheitsleistung verlangen kann. Aus dem Strafzettel sollten aber sowohl der bezahlte Betrag, als auch der Zahlungsgrund zu ersehen sein. Wer über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, kann versuchen, den Bescheid mit Hilfe eines ausländischen Anwalts anzufechten, um so u. U. sein Geld zurückzubekommen.

Wer jedoch unbedingt von vorneherein etwaigen Problemen aus dem Weg gehen möchte, kann seinen alten Führerschein gegen das neue EU-Dokument umtauschen. Dieser Verwaltungsvorgang kostet EUR 24,--. Die Wartezeit beträgt je nach Wohnort des Antragstellers zwischen einer und sechs Wochen. Diese Maßnahme empfiehlt sich vor allem dann, wenn der Betroffene häufig ins Ausland fährt, der vorhandene Führerschein mit einem alten Foto versehen ist oder Eintragungen nicht mehr gut lesbar sind.


Im übrigen ist darauf hinzuweisen, daß die alten deutschen Führerscheine nach wie vor auch in allen anderen Ländern der Europäischen Union gültig bleiben. Nach der Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG müssen diese Dokumente in sämtlichen EU-Staaten weiterhin anerkannt werden. Dies hat die EU-Kommission mit Entscheidung vom 21.3.2000 ausdrücklich bestätigt.

 

Entscheidung der Kommission vom 21. März 2000
über Äquivalenzen zwischen bestimmten Klassen von Führerscheinen(Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(1999) 511)

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DIE ENTSCHEIDUNG DER EU-KOMMISSION IN DEUTSCHER FASSUNG


Entscheidung der Kommission vom 21. März 2000
über Äquivalenzen zwischen bestimmten Klassen von Führerscheinen(Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(1999) 511)
(2000/275/EG)


Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften hat folgende Entscheidung erlassen:
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, Artikel 1
gestützt auf die Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 über den Führerschein( 1 ), zuletzt geändert durch die Richtlinie 97/26/EG( 2 ), insbesondere auf die Artikel 1 Absatz 2 und 10 Absatz 1,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Gemäß dieser Richtlinie werden die von den Mitgliedstaaten ausgestellten Führerscheine, einschließlich der vor der Umsetzung dieser Richtlinie in einzelstaatliches Recht ausgestellten Führerscheine, gegenseitig anerkannt.

2) Der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung von Führerscheinen umfaßt die volle Anerkennung aller einem Führerscheininhaber im Einklang mit den zum Zeitpunkt der Erteilung geltenden einzelstaatlichen Bestimmungen erteilten Fahrerlaubnisse.

 

(Quelle ADAC)

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DIE ENTSCHEIDUNG DER EU-KOMMISSION IN ITALIENISCHER FASSUNG


Decisione della commissione del 21 marzo 2000
relativa alle equipollenze fra talune categorie di patenti

notificata con il numero C(2000) 511]
La commissione delle Comunità Europee, ha adottato la presente decisione:
visto il trattato che istituisce la Comunità europea,
vista la direttiva 91/439/CEE del Consiglio, del 29 luglio 1991,
concernente la patente di guida ( 1 ) modificata da ultimo dalla direttiva 97/26/CE( 2 ), in particolare l’articolo 1, paragrafo 2, e l’articolo 10, paragrafo 1,


considerando quanto segue:

(1) La direttiva 91/439/CEE stabilisce che tutte le patenti di guida rilasciate dagli Stati membri, comprese quelle rilasciate prima dell’attuazione di tale direttiva, devono essere reciprocamente riconosciute.

(2) Il principio del reciproco riconoscimento delle patenti di guida implica il riconoscimento integrale di tutti i diritti attribuiti al titolare della patente conformemente alle disposizioni nazionali in vigore al momento del rilascio.

(Quelle ADAC)

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GRÜNE VERSICHERUNGSKARTE


Die Grüne Versicherungskarte wird vom ADAC sehr empfohlen.

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HANDY AM STEUER


Es besteht ein Handyverbot. Telefonieren ist nur mit einer Freisprecheinrichtung gestattet. Das Telefonieren mit einem Handy während der Fahrt kann gemäß Artikel 173 StVO (Codice della Strada) mit einer Geldbuße geahndet werden

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HELMPFLICHT


Nach Artikel 171 des italienischen Straßenverkehrsgesetzes (Codice della Strada) muss jeder Fahrer eines zweirädrigen Kraftrades sowie ein eventueller Beifahrer einen Helm tragen . Dies gilt für alle Krafträder, also sowohl für Motorräder als auch Kleinkrafträder (z.B. Motorroller oder Mofas). In Italien dürfen darüber hinaus nur solche Helme benutzt werden, die den vom Transportministerium festgelegten Normen entsprechen. Danach sind nur Schutz-helme zugelassen, die entsprechend der ECE-Regelung (Economic Commission of Europe) Nr. 22 gebaut, geprüft, genehmigt und mit dem nach dieser ECE-Regelung vorgeschriebenen Genehmigungszeichen gekennzeichnet sind. Dieses ECE-Genehmigungszeichen (in der Regel im Helm als Sticker angebracht) ist die Garantie, dass der Helm nach amtlich festgelegten Qualitätsmindestanforderungen gefertigt und kontrolliert worden ist. Grundsätzlich erfüllen die Helme, die in Deutschland im Fachhandel erhältlich sind, diese Voraussetzungen. 

Ein Verstoß gegen die Helmpflicht wird mit einem Bußgeld von 74 bis 296 Euro geahndet. Zusätzlich zur Geldbuße wird gemäß Art. 171 Abs. 3 Codice della Strada das Fahrzeug für einen Zeitraum von 60 Tagen beschlagnahmt; bei einem erneuten Helmpflichtverstoß innerhalb von zwei Jahren erfolgt dagegen eine 90-tägige Beschlagnahme / Sicherstellung. Die Verwahrung des Fahrzeugs obliegt während dieser Zeit dem Halter des Fahrzeugs; dieser kann einen Ort in Italien bestimmen, an dem das Fahrzeug hinterstellt wird. Für den Helmpflichtverstoß eines minderjährigen Beifahrers haftet der Fahrer 

(Quelle adac)

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KINDERSITZE


Gemäß Italienischer Straßenverkehrsordnung müssen jene Passagiere, die das 12. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, bzw. die kleiner als 150 cm sind, mit einem Rückhaltesystem gesichert sein, das ihrer Statur und ihrem Gewicht angepasst ist. In diesem Sinn unterscheiden die europäischen Normen vier Gruppen von Sicherheitssitzen und -kissen, wobei für jede dieser Gruppen auch die geeignete Position im Wagen vorgesehen ist: 

Gruppe 0: 0 – 10 kg / 0 bis 9 Monate 

 

Gruppe 0+: - 13 kg. Dieser Typus von Kindersitzen bietet einen höheren Schutz am Kopf und an den Beinen gegenüber dem Typ 0.

Falls das betreffende Fahrzeug nicht über einen Airbag am Beifahrersitz verfügt oder dieser ausgeschaltet werden kann, können Kindersitze der Typen 0 und 0+ am vorderen Beifahrersitz gegen die Fahrtrichtung montiert werden. Gruppe 1: 9 – 18 kg / 9 Monate bis 4-5 Jahre. Sie werden in Fahrtrichtung auf dem Rücksitz montiert und mit dem Sicherheitsgurt des Fahrzeugs befestigt (Dreipunktgurt).


Gruppe 2: 15 – 25 kg / 4 bis 6 Jahre. Hierbei handelt es sich um Kissen mit Armlehnen oder Kindersitzen, die auf den Rücksitzen in Fahrtrichtung angebracht und mit dem Sicherheitsgurt des Fahrzeugs gesichert werden müssen. 

Gruppe 3: 22 – 36 kg / 6 bis 12 Jahre. Kissen ohne Armlehnen, die an den Rücksitzen anwendbar sind, um die Körpergröße des Kindes beim Sitzen zu erhöhen, damit es den Sicherheitsgurt anschnallen kann. 


Gruppe 1, 2 und 3: Nur wenn kein Airbag vorhanden ist, kann man die Sicherheitsvorrichtungen auch amvorderen Beifahrersitz - in Fahrtrichtung - benutzen. Von Gesetzes wegen können die Kindersitze der Gruppen 1, 2 und 3 an jedem Sessel des Fahrzeugs befestigt werden, jedoch ist die Anwendung am vorderen Beifahrersitz in Anwesenheit eines Airbags, anders als bei den Gruppen 0 und 0+ (absolutes Verbot in Präsenz eines Beifahrerairbags) nicht ratsam, zumal ein Airbag eine mögliche Gefahr für das Kind darstellt. Aus diesem Grunde ist es angebracht, den Kindersitz auf dem Rücksitz zu positionieren, weil dieser, im Falle eines frontalen Aufpralls, generell besser geschützt ist. 
Es ist nicht gestattet, Kinder ohne solche Sicherheitsvorrichtungen auf den Vordersitz zu setzen; auch nicht im Arm eines Erwachsenen.
Im Beisein eines Passagiers von mindestens 16 Jahren können Kinder unter 3 Jahren auch ohne Rückhaltevorrichtung auf dem Rücksitz Platz nehmen.
Kinder unter 12 Jahren, die größer als 1,50 m sind, müssen sich mit dem normalen Sicherheitsgurt des Wagen anschnallen. Umgekehrt ist für Kinder, die älter als 12 Jahre sind, aber kleiner als 150 cm, der Kindersitz nicht vorgeschrieben, auch wenn er auf jeden Fall ratsam ist. 

Bei Nichtbeachtung sind Verwaltungs-strafen zwischen 68,25 und 275,10 € vorgesehen, sowie der Abzug von 5 Führerscheinpunkten. 


Generell ist zu sagen: die maximale Sicherheit eines mitfahrenden Kindes hat Priorität. Unabhängig von gesetzlichen Vorschriften und abseits von Sanktionen muss es daher selbstverständlich sein, beim Kindersitz den letzten Stand der Technik zu wählen und für die optimale Positionierung im Fahrzeug zu sorgen.

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KREISVERKEHR


Sofern nichts anderes ausdrücklich durch Verkehrszeichen geregelt ist, gilt im Kreisverkehr (Rotatoria), dass die in den Kreisverkehr einfahrenden Fahrzeuge Vorfahrt vor den sich bereits im Kreisverkehr befindlichen Fahrzeugen haben (Rechts-vor-Links-Regel). Diese Grundsätze werden jedoch in der Praxis nicht immer beachtet, so dass am und im Kreisverkehr in Italien erhöhte Vorsicht angezeigt ist.

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LADUNGSVORSCHRIFTEN

 

Warntafel-Pflicht

In Italien müssen Autoreisende ihre über das Fahrzeugheck hinaus stehende Ladung oder Dachlasten mit einer Warntafel kennzeichnen. Diese Tafel muss besonderen Voraussetzungen entsprechen. Befolgt man diese Vorschrift nicht oder kennzeichnet die Ladung falsch, drohen Bußgelder zwischen 84 und 335 Euro.


Die Ausrüstungsvorschrift im Detail

Ladungen und Dachlasten, die nach hinten über die im Kfz-Schein eingetragene Fahrzeuggesamtlänge hinaus stehen, sind mit einer 50 x 50 cm rot-weiß reflektierenden Metall- Warntafel (typengenehmigt) zu kennzeichnen. Nach vorne ist keinerlei Überstehen gestattet. 
Die Tafel ist am Ende des vorspringenden Ladungsteils so anzubringen, dass sie ständig quer zur Fahrtrichtung verbleibt. Mit einer Warntafel ist jede nach hinten hinausgehende Fahrzeugladung zu versehen und zwar auch dann, wenn sie weniger als einen Meter übersteht. Die Ladung darf insgesamt aber nie mehr als 3/10 ihrer Gesamtlänge rückwärts überstehen. Die Tafel ist z. B. auch anzubringen, wenn lediglich ein Heckträger (mit oder ohne Ladung) angebracht ist, selbst in eingeklapptem Zustand. Nimmt die nach hinten überstehende Ladung in der Längsrichtung die gesamte Fahrzeugbreite ein, müssen zwei Warntafeln (jeweils am seitlichen Ende der Ladung) quer angebracht werden. Gegenstände dürfen transportiert werden, die seitlich über die Fahrzeugabmessungen hinausragen, sofern der Ladungsüberstand auf jeder Seite nicht mehr als 30 cm über den vorderen Begrenzungsleuchten und den Schlussleuchten hinaus beträgt. Pfähle, Stangen, Platten und ähnliche schwer erkennbare Ladungen dürfen, wenn sie auf dem Fahrzeug waagrecht angebracht werden, auf keinen Fall seitlich über die Fahrzeugabmessungen hinausragen.


Informationen des italienischen Verkehrsministeriums zur Beschaffenheit der Warntafeln

Nach Informationen des italienischen Verkehrsministeriums sind auch die früher zugelassenen und auch im deutschen Handel erhältlichen Kunststoff-Warntafeln erlaubt, wenn sie typengenehmigt sind (z.B. mit entsprechendem Aufkleber des Herstellers).

(Quelle: ADAC)

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MAUTGEBÜHR


Mautgebühr: Ca. 13 Cent pro km 
Berechnung der Mautgebühren im Internet: www.autostrade.it/autostrade/percorso.do

 

Maut-Tarife

Autoklassen_Maut

   
   Info über Maut nachzahlen >>hier

 

     
     Infos über Maut-Nachforderungen (Inkassobüro)

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NEBELSCHLUSSLEUCHTE

 
Die Nebelschlussleuchte darf nur bei Sichtweiten unter 50 m verwendet werden.

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PARKEN


An weißen Bordsteinstreifen kann gratis geparkt werden (nicht in Bozen), an blauen Streifen ist das Parken gebührenpflichtig und an schwarz-gelben Streifen ist das Parken verboten. Gelbe Parkflächen sind reserviert für Autobusse, Taxis etc. In manchen Städten gibt es ausgewiesene grüne Parkflächen: Hier besteht an Werktagen Parkverbot von 8 Uhr bis 9.30 Uhr und von 14.30 Uhr bis 16 Uhr.


Parkerleichterungen für Schwerbehinderte 
Die Überwachungsbehörden sind gehalten, ausländischen Behinderten dieselben Parkerleichterungen wie italienischen Staatsangehörigen zuzugestehen, wenn ein Behindertenausweis mit dem international verwendeten Rollstuhlfahrersymbol vorhanden ist. Im Wesentlichen ist das Parken nur in hierfür reservierten, speziell beschilderten Parkbuchten gestattet. Ansonsten sind die Behörden lediglich aufgefordert, Ausweisinhabern die Zufahrt zu Sozial-, Kultur- und Erholungseinrichtungen (sowie zum Arbeitsplatz) zu ermöglichen. Für die Gewährung von Vergünstigungen sind die lokalen Verwaltungsbehörden zuständig.


Parkverbot 

Parkverbot besteht an schwarzgelb markierten Bordsteinen sowie an gelb gekennzeichneten - z.B. für Taxi und Busse reservierten - Parkflächen. Parken in Landschaftsschutzgebieten ist untersagt.

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PROMILLE-GRENZE


Die Promille-Grenze liegt in Italien bei 0,5 Promille.

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ÜBERHOLEN

 
Das Überholen ist vor und auf Bahnübergängen verboten. Straßenbahnen dürfen rechts nicht überholt werden, wenn Fahrgäste ein- oder aussteigen

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WARNTAFEL


Seit Jahren wird in Italien von Kfz-Führern verlangt, dass sie über das Fahrzeugheck überstehende Ladung mit einer besonderen Warntafel kennzeichnen. Diese Tafel muss besonderen Voraussetzungen entsprechen, die im Art 164 Codice della Strada sowie in weiteren verkehrsrechtlichen Vorschriften (Durchführungsbestimmungen) normiert sind, und sie muss in den vom Gesetz genannten Fällen verwendet werden. Mit der Warntafel ist j e d e nach hinten hinaus ragende Fahrzeugladung zu versehen, und zwar auch dann, wenn sie weniger als einen Meter übersteht. Sie ist z.B. auch anzubringen, wenn lediglich ein Heckträger (mit oder ohne Ladung) angebracht ist, selbst in eingeklapptem Zustand. Immer wenn eine Ladung über die (im Kfz-Schein eingetragene) Fahrzeuggesamtlänge hinten hinaussteht – nach vorne ist keinerlei Überstehen gestattet – sind nach dem Gesetz "sämtliche geeigneten Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, damit andere Straßenbenutzer dadurch nicht in Gefahr gebracht werden". Den Ausführungsbestimmungen zufolge ist eine viereckige, mit reflektierendem Material überzogene Tafel am Ende des vorspringenden Ladungsteils in der Form anzubringen, dass sie ständig quer zur Fahrtrichtung verbleibt. Die Tafel muss mindestens 50 x 50 cm messen und rot-weiß schraffiert sein. Außerdem soll sie aus Metallblech sein und eine Typengenehmigung haben. Von Seiten des italienischen Verkehrsministeriums war zu Jahresbeginn jedoch in Erfahrung zu bringen, dass auch die früher zugelassenen Kunststoff-Warntafeln dann weiterverwendet werden dürfen, wenn sie typengenehmigt sind. Zwar sollen die Tafeln "normalerweise aus Metall" sein, dies schließe jedoch die Verwendung anderer Materialien nicht grundsätzlich aus. Angesichts dieser gewissen Rechtsunsicherheit ist das Mitführen einer typengenehmigten Metalltafel die sicherste, aber auch kostspieligste Möglichkeit, den Anforderungen zu entsprechen. Ein Verstoß gegen die erwähnte Vorschrift wird derzeit (seit 01.01.1999) mit mindestens 60 EUR geahndet.

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WARNWESTEN


Seit April 2004 müssen in Italien Autofahrer eine rote, gelbe oder orangefarbene Warnweste tragen, wenn sie außerhalb geschlossener Ortschaften, z.B. bei Panne oder Unfall, ihr Fahrzeug verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten. Wer in Italien künftig die Weste im Bedarfsfall nicht trägt und erwischt wird, muss mit einem Verwarnungsgeld von mindestens € 35 rechnen.

Sinn und Zweck der Warnwesten-Vorschrift ist - so der italienische Gesetzgeber - der Schutz und die Sicherung derjenigen Person, die das Warndreieck aufstellt. Der Gesetzeswortlaut sieht im Hinblick auf die Warnweste ausdrücklich nur eine Tragepflicht für den Fahrer des betreffenden Fahrzeugs ("conducente") vor. Dieser muss, wenn er das Fahrzeug nach einer Panne oder einem Unfall verlässt und ein Warndreieck aufstellt, die Warnweste tragen. Nimmt sich dagegen ein Beifahrer dieser Aufgabe an, so trifft nach dem Schutzzweck des Gesetzes natürlich auch diesen die Tragepflicht - auch wenn das Gesetz (vielleicht etwas zu sehr einschränkend) nur vom "Fahrer" spricht. Da sich im Normalfall aber ohnehin nur eine Person zu diesem Zweck auf der Fahrbahn aufhält, genügt es regelmäßig, nur eine Warnweste mitzuführen
Fahrer von einspurigen Fahrzeugen, also Motorrädern, sind von der Warnwestenpflicht nicht betroffen.

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WINTERAUSRÜSTUNG


a) Winterreifen 
Für einzelne Streckenabschnitte kann zu bestimmten Zeiten und bei entsprechenden Wetterverhältnissen kurzfristig die Benutzung von Winterreifen vorgeschrieben werden. 

b) Schneeketten 
Für die Schneekettenverwendung bestehen keine besonderen Vorschriften.
c) Spikes 
Die Benutzung von Spikesreifen ist für Fahrzeuge bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht im Zeitraum vom 15.11. jeden Jahres bis 15.3. des Folgejahres erlaubt. Die höchstzulässige Geschwindigkeit mit Spikes beträgt 50 km/h innerorts und 90 km/h außerorts. Bei Verwendung von Spikesreifen müssen alle Räder damit ausgerüstet sein, außerdem sind die Fahrzeuge hinten mit Schutzlappen zu versehen.

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WINTERREIFENVERBOT IN DEN SOMMERMONATEN

 

Italien dürfen  ab dem 15.05.2014 spezielle Winterreifen während der Sommermonate nicht mehr verwendet werden. Das Verbot gilt auch für deutsche Kraftfahrzeuge. Es handelt sich jedoch nicht um ein generelles Verbot, in den Sommermonaten Winterreifen zu benutzen.

 

An  Kraftfahrzeugen montierte Reifen dürfen grundsätzlich den im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) angegebenen Geschwindigkeitsindex nicht unterschreiten.

 

Eine Ausnahme hiervon wird in Italien nur in den Wintermonaten zwischen dem 15. Oktober und 15. Mai des Folgejahres gewährt: In diesem Zeitraum dürfen wegen der Winterreifenpflicht auch solche Reifen verwendet werden, die einen niedrigeren Geschwindigkeitsindex aufweisen, als in den Fahrzeugpapieren vorgesehen ist (mit entsprechendem Geschwindigkeitsaufkleber im Sichtfeld des Fahrers).

 

In den Sommermonaten (16. Mai bis 14. Oktober) darf nach einer Verordnung des italienischen Transportministeriums mit Winter- oder Ganzjahresreifen dagegen nur dann gefahren werden, wenn diese einen Geschwindigkeitsindex aufweisen, der mindestens dem in der Zulassungsbescheinigung Teil I festgesetzten Geschwindigkeitsindex entspricht.

(Quelle ADAC)

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ZONEN MIT VERKEHRSBESCHRÄNKUNG IN ITALIENISCHEN INNENSTÄDTEN - ZTL

 

Zahlreiche italienische Städte und Gemeinden haben ihre Innenstädte bzw. Ortszentren für den touristischen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt oder die Zufahrtsberechtigung stark eingeschränkt. Diese Bereiche sind als Fahrverbotszonen bzw. Zonen mit Verkehrsbeschränkung ausgewiesen (Italienisch: Zona a traffico limitato / im folgenden ZTL abgekürzt). Sie betreffen in vielen Fällen die historischen Stadtzentren (centro storico), die auf diese Weise vom Verkehr weitgehend verschont bleiben sollen. Zudem ist die Ausweisung dieser Zonen vielfach auch aus Gründen des Umweltschutzes und der Luftreinhaltung veranlasst.

Für nichtberechtigte Fahrzeuge besteht in dieser Zone entweder ein generelles oder auf bestimmte Tageszeiten beschränktes Fahrverbot. Die Einfahrt in diese Zone ist im Regelfall nur für Fahrzeuge von Anwohnern der Zone, für Lieferanten von Geschäften und für Fahrzeuge mit einer von der jeweiligen Stadt erteilten Ausnahmegenehmigung gestattet. Die Überwachung der Zufahrt erfolgt in größeren Städten zumeist mit der Hilfe von Videokameras, die sämtliche Fahrzeuge bei der Einfahrt in die ZTL registrieren. In kleineren Gemeinden wird die Zufahrt durch die örtliche Polizei kontrolliert.

 

AostaArezzoBariBergamoBolognaBozenBresciaCagliariCataniaFlorenzGenuaLecceLucca
Mantua
MailandModenaNeapelPaduaPalermoPerugiaPisaReggio CalabriaRomSalerno
Siena
TermoliTurinVerona

 

Wichtige Webseite über die ZTL-Zonen geteilten per Regionen >>hier

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