Ausstellungshighlights in Italien

Piero della Francesca. Auf den Spuren eines Mythos

Der Museumskomplex San Domenico in Forlì in der Emilia Romagna beherbergt vom 13. Februar bis zum 26. Juni 2016 die Ausstellung Piero della Francesca. Auf den Spuren eines Mythos, die das künstlerische Schaffen des bedeutenden italienischen Malers beleuchtet. 

Piero della Francesca, um 1415 im heutigen Sansepolcro in der Toskana geboren, gilt als einer der wichtigsten italienischen Maler der Renaissance. Sein künstlerisches Werk, fast ausschließlich religiösen Inhalts,  ist geprägt durch seine perspektivische Raumdarstellung und die atmosphärischen Lichtverhältnisse.  

Gezeigt werden nicht nur Meisterwerke Piero della Francescas, die Ausstellung stellt seinem Schaffen auch Arbeiten anderer bekannter Renaissancemaler und Künstler späterer Epochen gegenüber, die im „Malerfürsten“ Inspiration und Vorbild fanden.  

 

Unter den zahlreichen Exponaten zu sehen sind Werke von Domenico Veneziano, Beato Angelico, Paolo Uccello, Luca Signorelli oder Melozzo da Forlì bis zu jenen späterer Künstlergenerationen wie De Chirico, Carrà, Morandi, Le Corbusier, Balthus und Hopper.

 

Informationen: www.mostrefondazioneforli.it

 

 

  

Toulouse Lautrec-Ausstellung: Werke aus dem Budapester Museum in Rom 

Noch bis zum 8. Mai beherbergt das Ara Pacis Museum in Rom eine Toulouse Lautrec gewidmete Ausstellung mit 170 Meisterwerken aus dem Museum der Schönen Künste in Budapest. Ausgestellt sind Plakate, Illustrationen und Umschläge von Musikpartituren die in fünf thematische Bereiche der prägenden Erfahrungen des Künstlers unterteilt sind: Von seinen frühen Werken bis zur Montmartre-Periode bietet die Ausstellung eine Variation zwischen Porträts von Berühmtheiten und Theaterstücken mit Bordellszenen und dem Nachtleben von Paris bis hin zu Zeichnungen und Lithografien, die Freunde und das Privatleben des Künstlers darstellen. Der letzte Bereich der Ausstellung stellt Buchillustrationen und Umschläge, die der Künstler in den letzten Jahren seines Lebens erstellt hat sowie Photographien und Filmmaterial der Pariser Belle Époque aus dem frühen 20. Jahrhundert  groß heraus. 

 
Informationen: www.arapacis.it